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Stadtbummel durch Rom
 
Rom Kollosseum
 
Mit meiner Tochter flog ich am 13. September für ein paar Tage nach Rom. Sie war schon einmal auf Studienfahrt dort gewesen und kannte sich aus. Gut gefiel uns, dass es öffentliche Trinkwasserbrunnen gab. So konnten wir unsere Wasserflaschen immer wieder füllen. Denn es war warm in Rom! Sooo schön warm.
Wir liefen von unserem Hotel in der Nähe des Banhofs Termini durch die ganze Altstadt und fuhren dann meist mit Bus zurück. Allerdings wollte ich auf keinen Fall ins Kollosseum als ich sah, wie gedrängt die Menschen vor und im Kollosseum standen, bevor sie durch die wenigen Metalldetektoren geschleust wurden.
Statt dessen machten wir einen ausgiebigen Bummel durch das Forum Romanum.
 
Forum Romanun
 
Forum Romanum
Links im Bild die Maxentiusbasilika, rechts hinten ahnt man das Kollosseum
 
Zum Vergleich kommt hier ein Bild, wie es früher ausgesehen hatte, bevor die meisten Steine zum Bau der Kirchen verwendet wurden:
Rom alt

Links vom Kollosseum kan man die großen Gebäude erkennen, deren Reste oben auf den beiden Bildern zu erkennen sind. Beeindruckend fand ich die eneorme Größe des Kirchengewölbes der Maxentiusbasilika, von der nur noch ein Seitenschiff steht.
 
Auf dem Palatino, einem der sieben Hügel, auf denen Rom erbaut wurde, besahen wir uns die beeindruckenden Ruinen des Kaiserpalastes. Künstler hatten sich mit seltsamen Schriftzügen hier ausgelassen. Hmm, muss man so was mögen? Ich mochte es nicht.
 
Palatino
 

Palatino  
Witziger fand ich jedenfall das Modell einer Raketa aus Holz, die als Hühnerstall diente. Obwohl, Hühner im Museum? Ist das auch Kunst oder was machen Hühner dort?
Hühner
 
Danach brauchten wir eine ordentliche Stärkung! Wir fanden eine winzige Gaststätte, und ließen es uns schmecken.

Mahlzeit
Käse-Schinken-Platte und Tomate-Mozarella-Rucola-Salat - hmm, alles sehr lecker!
Wir haben diese Riesenportion natürlich nicht geschafft und ließen uns die Reste fürs Abendbrot einpacken.

 
Die Basilika Santa Maria Maggiore lag ganz in der Nähe unseres Hotels. Welch eine Pracht, so viel Marmor, so viel Gold, so viel Schmuck und Stein.
Zurschaustellung von Reichtum, Kunst und Ergebenheit....ich hab da zwiespältige Gefühle. Aber schön anzusehen ist es und ergriffen wird man auf jeden Fall. Allein die Größe der Basilika und die Ausstattung. Toll, was Architekten, Künstler und Handwerker da geschaffen haben. Denn es waren und sind Menschen, die all dieses geschaffen haben.
 
Santa Maria Maggiore
 
Santa Maria Maggiore
 
Ich las mal wieder "illuminati" von Dan Brown, wo der Hauptheld von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzt und Freimaurer- und andere Symbole entschlüsselt. Deshalb fiel mir in der Basilika Santa Maria Maggiore im Saal der Päpste dieses Gemälde auf: ein Dreieck mit Auge darin, umgeben von vielen Köpfen. Laut an Brown Freimaurersymbol. Aber warum war es hier in der Kirche angestrahlt und so präsentiert, dass es nicht zu übersehen war? Im Internet fand ich nichts dazu und dzum Fragen fehlte mir die Muße. Gab es doch noch sooo viel zu sehen in Rom!
 

 
Die "Basilica di Santa Prassede" in einer Nebenstraße ist ein Beispiel byzantinischer Kunst. Berühmt ist diese Basilika wegen ihrer Mosaiken. Hier die Apsis mit Christus und sechs Heiligen:

 
Dann lotste Wibke mich noch zur Engelsburg. Eine beeindruckende Trutzburg, uralt. Auf alten Fundamenten wurde die Rückzugsburg für die Päpste gebaut. Im Inneren geschmückt mit Decken- und Wandgemälden. Mich wunderten die vielen Darstellungen nackter und kriegerischer Frauen. Was haben sich die Päpste gedacht, als sie sich hierhin zurückzogen und an die Wände und Decke starrten.
 

 

 
 
 
Hier ein Blick auf den Petersdom. Zwischen Petersdom und Engelsburg gibt es einen Fluchtweg auf einer Mauer. Es soll aber auch einen unterirdischen Gang geben.
 

 
Alles in allem war es ein toller Ausflug in eine Stadt, die sich nicht umsonst "ewige Stadt" nennt.
 
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